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Durchleuchtet

Ehrlich fragen, authentisch glauben

Ist es egal, was andere Leute über mich denken?

Was macht ein Lobpreisleiter, wenn das Publikum nicht richtig in die Gänge kommt? Genau. Er verordnet die Peinlichkeits-Übung: „Mach doch jetzt mal etwas, was du noch nie gemacht hast! So, als wärst du ganz allein mit Gott.“ Die einen lieben, die anderen hassen die Übung – was, meines Erachtens, weniger von der geistlichen Freiheit der Menschen als von ihrer Persönlichkeitsstruktur abhängt.

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Der Schriftsteller in mir weiß: Ein Held ist nur so groß wie sein Gegenspieler. Je scharfkantiger der Antagonist, umso packender die Story. Auch das Christentum findet immer wieder antagonistische Mächte, die sich der Ausbreitung des Reiches Gottes in den Weg stellen. In kommunistischen Ländern ist es der atheistische Staat, in muslimischen Ländern sind es radikalisierte Islamisten, in Afrika unzurechnungsfähige Diktatoren, in den USA der jeweils amtierende Präsident (sofern er von den Demokraten ist …) [...]

Gibt es auch in deiner Gemeinde die Schlagzeuger-Vitrine? Diese vier Plexiglaswände, mit denen wir den Drummer einzäunen wie einen Löwen? Wenn ich im Lobpreis hin und wieder die Augen aufmache (wirklich ganz selten, glaubt mir!), dann beobachte ich den Kerl gerne einmal.

Wenn das Feuer im Herzen brennt, dann wird die Zunge zum Sprachrohr der Sehnsucht des Geistes. Dann will man das Wasser des Lebens ungehindert fließen lassen. Man ist ein Werkzeug des Herrn und setzt durch seine Worte der Autorität das Volk Gottes frei. Schließlich soll jeder, der durch das Blut des Lammes reingewaschen ist, in den Genuss Seines Weines kommen. Insofern wäre es doch ein sehr seelisches Bemühen, wenn man aus reiner Menschenfurcht seine Sprache dem Geist der Welt opfern würde.[...]

Noch vor wenigen Jahren hatte ich den perfekten Durchblick: Ich wusste genau, was das Evangelium ist. Ich kannte den Charakter Gottes, wusste, welche Segnungen ich von ihm erwarten darf und wie ich mich zu verhalten habe. Freund und Feind waren definiert. Ich kannte die Ziele und Pläne Gottes genauso wie die Absichten des Teufels. [...]

 

Es gibt Menschen, deren größte Lebensleistung besteht darin, sich vom Leistungsdenken frei zu machen. Jede Botschaft, jedes Buch, jedes Gespräch, das ihnen zeigt, dass sie keine eigenen Werke vollbringen müssen, lässt sie aufatmen. [...]

Vor einiger Zeit hatte ich Lust, mit Gott einen Dialog zu führen.Das kann man ganz einfach so machen: Man nimmt ein Notizbuch und einen Stift, setzt sich in den Sessel und fägt an zu schreiben. Die erste Zeile könnte zum Beispiel eine Frage sein: "Jesus, was denkst du gerade?" Dann schreibt man, wie bei einem Theaterstück, in die nüchste Zeile "JESUS:" und fällt die Zeile mit den Worten, die Gott einem in die Gedanken gibt. [...]

 

Sie führen uns in die Irre, wollen unsere Theologie unterlaufen und haben die Frechheit, sich unserem Glauben in den Weg zu stellen. Die Rede ist von Erfahrungen - unseren persönlichen, unspektakulären Alltagserfahrungen. [...]

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